Im Sommer 2008 zeigte die Choreographin und Tänzerin Yasna Schindler in ihrer bewegten Körperinstallation 'Instinct-Intuition' zu der keramischen Tierausstellung "Ein Platz für Tiere" im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt, Begegnungen zweier Menschen in einer Museumsvitrine.

Handeln aus der Situation heraus und dem Instinkt und der Intuition folgen war die den Performer/-innen gestellte Aufgabe, aus der sich die Choreographie entwickelte.

Am Museumsuferfest vom 29.- 31. August 2008 und zur Finissage am 21.September 2008 wurden weitere Körperinstallationen von Yasna Schindler mit Gefäßkörpern von Bert Walter und Kostümen von Claudia Nagel, Madia C., gezeigt.



In der Begegnung Körper-Gefäßkörper interessiert mich das Spannungsfeld zwischen organisch plastischer Form, die beweglich scheint und menschlichem Körper, der beweglich ist.

Der Gefäßkörper verführt den Menschen dazu, sich der Form zu nähern und eine Position einzunehmen, die ihn etwas von deren Kraft spüren und in sich aufnehmen lässt.

Wie reagiert, kommuniziert innerhalb des begrenzten Raumes der Vitrine der Mensch mit der Energieform Gefäßkörper?

Und wie verwandelt die Begegnung wiederum den Gefäßkörper in etwas, das ohne die Annäherung des Menschen unsichtbar bleibt.